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OSTERSCHAU 2019 | 22.03.2019 bis 28.04.2019

immer freitags/sonnabends und sonntags von 10-18 Uhr
zusätzlich Ostermontag geöffnet,
Cafébetrieb freitags ab 12 Uhr
Cafébetrieb sonnabends/sonntags / Ostermontag ab 11 Uhr


 Fasziniert von der Vielfalt der Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten rund um das Thema "Ei" hat sich Dr. Erika Pohl-Ströher Mitte der 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts zum Sammeln von Schmuck- und Künstlereiern inspirieren lassen. Die im Sammlungsdepot Gelenau aufbewahrte Sammlung umfasst über 2500 Stücke und gewährt einen wunderbaren Überblick in die gängigen Techniken zum Verzieren von Eiern.

Wir zeigen eine Auswahl daraus und zusätzlich einmalige Leihgaben von weiteren Sammlern und Künstlern, so das Thema "Gesichter auf dem Ei" (Christine Suckert, Hannover), Eieruhren mit Textgrafik auf dem Ei (Andrea Steinel, Gera) und diverse Eieruhren, Ei-Phones und Installationen (Kerstin Dischereit, Leipzig) Erstmals wird das größte Ei der Welt präsentiert. Es stammt vom ehemals in Madagaskar lebenden Elefantenvogel (Aepyornis maximus) und ist sehr selten zu bestaunen (Leihgabe Dr. Burkhard Pohl).

Ein Café in der 2. Ausstellungsebene (Bäckerei und Konditorei Seidel aus Gelenau) bietet Gelegenheit zum Verweilen und Handwerker, Künstler sowie Händler bieten Waren an und zeigen seltene Techniken. Ein Osterbrunnen und Osterbogen sind zu bestaunen.

Weiterhin gehen historische Puppen sprichwörtlich "auf Fahrt" in den Frühling und kommen an acht Schaufenstern im Handwerkerviertel vorbei.
Als Neuheit präsentieren wir weitere Stücke aus der weltgrößten Sammlung "Historische Kinderfahrzeuge", darunter viele Rennautos auf einem Rundkurs.

Ein Ausstellungserlebnis der besonderen Art für Jung und Alt.

Weiterführende Informationen zur Sammlung Schmuck- und Künstlereier

Die vielfältigen Motive, interessanten Applikationen und szenischen Arbeiten wurden vom Kleinsten,dem Zebrafinkenei bis zum Größten, dem Straußenei von namhaften Künstlern umgesetzt. Der Querschnitt der Techniken reicht dabei von der Wachsreserve- oder Pisankitechnik, der Bemalung mit Pinsel und Farbe, der Kratz- und Graviertechnik, dem Wachsauftrag, der Papiercollage, über Stroh- und Holzspanapplikationen zu umsponnenen Eiern. Tuschezeichnungen, Scherenschnitte und Installationen ergänzen die Vielfalt. Interessant sind auch die Arbeiten mit Spruchband sowie Dreheier, typische russische Holz- und komplette Wachseier bis zum chinesischen Glasei mit Hintermalung sowie Stücke mit der sog. Cloisonné-Technik. Glaseier aus dem Bayerischen Wald strahlen farbig. Eine besondere Augenweide sind die Eier mit Perforation (Filigraneier) und die Kesselflicker-Eier (drahtumsponnen). Jedes dieser Sammlungsobjekte ist ein Kunstwerk und verdient daher gezeigt zu werden.